International?! Frauen?! Kampf?!

Sivan Ben Yishai im Gespräch mit Miedya Mahmod
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Kurz vor dem Internationalen Frauenkampftag sprechen die beiden Autor:innen Sivan Ben Yishai und Miedya Mahmod über die Bedeutung der Worte „International“, „Frauen“ und „Kampf“. Drei Worte, die einfach klingen, doch sehr komplex sind. Von der Vielschichtigkeit der Begriffe zur Klarheit des Handelns – im Gespräch nähern wir uns diesen drei Worten an, die uns auffordern, Bündnisse einzugehen und solidarisch zu leben.

Sivan Ben Yishai ist Autorin und lebt in Berlin. 2022 gewann sie für ihr Stück Wounds Are Forever (Selbstportrait als Nationaldichterin) den Mülheimer Dramatikpreis und wurde zur Dramatikerin des Jahres in der Kritiker:innen-Umfrage von Theater heute. 2023 erhielt sie den Theaterpreis Berlin der Stiftung Preußische Seehandlung. 2023 wurde ihr Stück Bühnenbeschimpfung (Liebe ich es nicht mehr oder liebe ich es zu sehr?) Stück des Jahres in der Kritiker:innen-Umfrage von Theater heute. 2024 gewann sie zum zweiten Mal den Mülheimer Dramatikpreis für Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert.

Miedya Mahmod ist eine nicht binäre deutsche Person mit irakisch-kurdischen Wurzeln. Mahmod schreibt literarische Texte, tritt unter anderem als Spoken-Word-Artist auf und lebt in Bochum. 2024 war Mahmod für den Ingeborg-Bachmann Preis nominiert und erhielt den Förderpreis des Literaturpreis Ruhr. Mahmod war Hauskünstler:in des Center for Literature, Annette von-Droste zu Hülshoff-Stiftung und Artist-in-Residence am Atelier Galata, gefördert durch die Kunststiftung NRW.

Am 27.03.2026 zeigen wir am prt die Premiere von Sivan Ben Yishais Stück „Liebe / Eine argumentative Übung“ in der Regie von Charlotte Weidinger. 

Das Gespräch findet auf Englisch statt.

(c) Max Zerrahn

 

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