Prinz Regent
Theater

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ALS WIR SCHWÄNE WAREN

Uraufführung nach dem Roman von Behzad Karim Khani

Premiere 23.10.2026
Weitere Termine: 31. Oktober und 18. Dezember 2026, 19:30 Uhr 

„Warum schreibst du ein Buch? Warum schreibst du mir nicht einfach einen Brief? Warum ein Buch, das ich teilen soll mit Tausenden anderen?“ – „Weil du Verbündete brauchen wirst. Und vielleicht hilft dir dieses Buch, sie zu finden.“

Einen Brief an seinen Sohn, das ist Behzad Karim Khani Roman. Er erzählt für eine Zukunft, die anders sein soll als die Vergangenheit und erinnert sich an seine Jugend in der Hustadt der 90er Jahre. Damals, Baseballschläger Jahre auch im Westen, als die die Siedlung hinter der Ruhr Universität sozialer Brennpunkt war und er als Kind iranischer Geflüchteter in Deutschland ankam. Er erzählt von Mais und Kornellkirschen, Kinderbanden im Keller, Coming-of-Age in Bochum, Grönemeyer und Vfl, Wut und Demütigungen, Nazis und dem Versuch, Deutschland zu verstehen. Von seinen Eltern und von Luftwurzeln, die es braucht, um zu überleben. Und von Schwänen, die Zugvögel sind und die doch bleiben.

Der Text spricht über Bochum, ist hier verortet, zuhause – und ist es doch nicht. Der messerscharfe Blick des Außenseiters zeigt das Vertraute mit den Augen eines Fremden, der sehr genau beobachtet. In dem schmerzhaften Riss zwischen Nähe und Distanz entstehen Möglichkeiten für ein gemeinsame Zukunft. Genau deshalb ist dieser Text gerade wichtiger denn je. Das Prinz Regent Theater bringt diesen Text als Uraufführung auf die Bühne und bezieht dabei Stimmen aus der heutigen Hustadt mit ein, denn vieles hat sich geändert in der Siedlung und manches nicht.

„Das ‚Heimatbuch eines Heimatlosen‘,

(Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung). 

„Der kann schreiben wie kaum jemand und in diesem Buch zeigt er wieder, was für eine poetische Sprache er hat.“

(Elke Heidenreich, Spiegel online)

Mit: Jasmina Musić und Damon Zolfaghari
Regie: Antigone Akgün
Ausstattung und Video: Marijke Wehrmann
Dramaturgie und Textfassung: Sabine Reich
Videoaufnahmen: Mink Joester
Projektleitung Hustadt prt: Feras Christian Kaddoura – In Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff Hustadt Ifak e. V.    

Gefördert durch: Kemnader Kreis, GLS Treuhand, Fonds Soziokultur

Keine Angst

… rufen wir uns in diesem Herbst zu. Angst lähmt und macht mutlos, doch Angst ist ein wichtiges Gefühl: Angst ist eine Warnung vor Gefahren.

Die Angst vor dem Klimawandel ist wichtig, weil Klimawandel eine reale Gefahr ist. Die Angst vor der AfD ist wichtig, weil die AfD eine reale Gefahr ist für die Demokratie. Die Angst vor Armut ist wichtig, weil soziale Krisen und Ungleichheit zunehmen. Die Angst vor Abschiebungen ist wichtig, weil Menschen zunehmend unbegründet in gefährliche Länder abgeschoben werden. Die Angst vor Rassismus ist wichtig. Also nutzen wir das Warnsystem, das unsere Angst ist, damit wir gemeinsam drohenden Gefahren begegnen können. Lassen wir uns aufrütteln und nutzen unsere Angst für Veränderungen.

Für die KUNST DES GEMEINSAMEN – gemeinsam begegnen wir der Angst und machen Mut!

Wir freuen uns auf Euch, das Team des prt bochum

Gefördert durch: Stadtwerke Zukunftsprojekt

Paradies Probe Pommes
Ruhe Regenbogen Respekt
Traum Tanz Trost

Prt. 

Keine Angst. Spielzeit 2026/27

STORYLINES

Bochumer Autor:innen lesen: Was bleibt

PHANTASTISCH!

ALL TOMORROW’S PARTIES: No.5

Als wir Schwäne waren

von Behzad Karim Khani

Bad Blacks

eine musikalische Lecture Performance

Die nächsten Veranstaltungen

prt Hustadt

Von September 2026 bis Juli 2027 hat das prt eine Außenstelle in der Hustadt: für eine Spielzeit arbeiten wir regelmäßig am Brunnenplatz. Was wir dort genau machen, entscheiden die Leute aus der Hustadt. Vielleicht einen Tanz Workshop oder ein Zirkus Projekt? Kreatives Schreiben oder Storytelling? Ein Theaterstück mit Kindern über die Super-Power-Feen aus der Hustadt? Alles ist möglich, doch wichtig ist, dass wir uns zuhören und herausfinden, was wir gemeinsam tun können. 

So nimmt das Theater an der Stadt teil, denn wir erweitern Partizipation und schaffen statt kurzfristiger Beteiligung nachhaltige Verbindungen. Das Hustadt prt ist nicht für eine Produktion vor Ort, sondern um langfristige Prozesse und Veränderung zu gestalten. Wir nutzen für ein Jahr die Räume des Stadtteil-Treffs IFAK e.V. und den zentralen Brunnenplatz als Spielraum und Bühne.

Die Hustadt ist eine Siedlung hinter der Ruhr Universität, hier wohnen Menschen aus über vielen Nationen, Familien, Kinder, Studierende. Auf dem zentralen Brunnenplatz spielt sich das Leben ab. Früher einmal galt die Siedlung als sozialer Brennpunkt, in den letzten zwanzig Jahren haben viele Initiativen dazu beigetragen, dass es sich gut leben lässt in der Hustadt. 

Projektleitung: Feras Christian Kaddoura

 

Hustadt prt – in Zusammenarbeit mit  Stadtteiltreff Hustadt Ifak e.V.

 prt Hustadt wird gefördert durch den FONDS SOZIOKULTUR.

Rückblick 25/26

DANKE: Ihr habt mit uns im letzten Jahr die Wände neu gestrichen … • … am Lagerfeuer Stockbrot gegrillt … • … über das Ende des Patriarchats nachgedacht … • … die Alleestraße neu vermessen … • … Karim's Koffer getragen … • … die Eleganz des Drag gefeiert … • … die Zeiten verschoben … • … das Glück gemixt … • … mit der Kunst geklatscht … • … über die Liebe argumentiert … • … den American Football neu entdeckt … • … und ihr habt uns an Wunder glauben lassen! •