IMPULSE: Räume halten I: „Monsters and Politics“
Eintritt frei
IMPULSE: Räume halten I: „Monsters and Politics“
Eintritt frei
Impulse Post-West + Impulse meets…Non-binary House of Oberschlesien x Ms. Foxy Bless
Glanz, Widerstand und nicht-binäre Perspektiven aus Oberschlesien und dem Ruhrgebiet
Das Non-binary House of Oberschlesien ist eine Residenzkooperation zwischen dem Impulse Festival und dem Festival Zwischen Schichten, das 2027 im prt stattfinden wird.
Während der Impulse öffnen die Künstler*innen Kamill Lippa und Filipka Rutkowska vom Non-binary House of Oberschlesien dort gleich dreimal ihre Pforten und holen sich dabei auch lokale Verstärkung ins Boot: Als Auftakt lädt Ms. Foxy Bless, Drag Queen und NRW-Ikone mit eigener Show im prt, am 10.06. ab 15 Uhr zu einem Workshop, bei dem die Frage „Kann ich Drag?“ mit einem schillernden „unbedingt!“ beantwortet wird – alle Körper und Altersgruppen sind willkommen, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Am 11.06. von 18 – 20 Uhr folgt eine Collage + Gespräch von
lynn t musiol („Blutschwestern“). Im Rahmen der Recherche forscht Autor*in und Theaterschaffende lynn t musiol zur Erfahrung gesellschaftlicher Verunsicherung, die durch die Corona-Pandemie und den zunehmenden in Institutionen, Wissenschaft und politische Eliten sichtbar wurde. Viren wie Corona oder HIV erscheinen dabei nicht nur als medizinische Realität, sondern auch als Metapher für Prozesse der Ausbreitung: von Angst und Kontrolle ebenso wie von Solidarität, Dissens und kollektiver Handlungsmacht.
Und am 12.06. ab 15 Uhr geht es weiter mit einem „Dindać„, einem oberschlesischen Kaffeekränzchen, bei dem Kamill Lippa und Filipka Rutkowska Einblick geben in ihre künstlerischen Arbeiten zu einem nicht-binären Oberschlesien zwischen Nationen, Sprachen und Zugehörigkeiten. Zum Abschluss präsentiert das Non-binary House of Oberschlesien abends ab 22 Uhr gemeinsam mit Ms. Foxy Bless seine erste Dragshow: Persönliche Geschichten, queere Ästhetik und politische Präsenz verschmelzen zu einer Show voller Glanz, Widerstand und nicht-binärer Perspektiven, die in eine gemeinsame Partynacht mündet.
Abschluss:
Samstag, 13.06., 15:00-16:30 Uhr
Räume halten I: „Monsters and Politics“
„Räume halten“ ist ein neues Diskursformat, das auf die zunehmende Einflussnahme (rechts)reaktionärer Positionen auf die Kunst- und Kulturlandschaft reagiert. Im Zentrum steht die Frage, mit welchen Strategien Räume für die Kunst sowie kritisches Denken, finanzielle Ressourcen und ein progressiver Kulturbegriff verteidigt, behauptet und neu gedacht werden können.
Mit: Şeyda Kurt, Batıkağan Pulat, Leonie Adam, Martin Naundorf und Noëmi Sander/Radikale Töchter
Eintritt frei
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